Ablufttrockner Test 2020

4 Ablufttrockner wurden von den Besten bis zu den Schlechtesten bewertet, basieren auf 751 Produktmeinungen, 0 Expertenbewertungen und 0 Testergebnissen für Ablufttrockner. Aktualisiert September 2020. Lesen Sie, wie unser Ranking funktioniert.

Marke

Energieeffizienzklasse

Energieverbrauch

Fassungsvermögen

Dampffunktion

Innenbeleuchtung

WiFi-Steuerung

WiFi-Steuerung

Bestenliste: Die besten Ablufttrockner im Test & Vergleich

Der beste Ablufttrockner
AEG T65170AV
Reoverview.de
92/100
Gut
Ablufttrockner
★★★★★
★★★★★
(4.6) 467 Produktmeinungen
Miele T 8703
Reoverview.de
92/100
Gut
Ablufttrockner
★★★★★
★★★★★
(4.6) 54 Produktmeinungen
Amica WTA 14305 W
Reoverview.de
90/100
Gut
Ablufttrockner
★★★★★
★★★★★
(4.5) 190 Produktmeinungen
Exquisit TAE 70-3
Reoverview.de
86/100
Gut
Ablufttrockner
★★★★★
★★★★★
(4.4) 40 Produktmeinungen
Filtern

Vergleich

Produktdaten
AEG T65170AV Miele T 8703 Amica WTA 14305 W Exquisit TAE 70-3
Name AEG T65170AV Miele T 8703 Amica WTA 14305 W Exquisit TAE 70-3
Noten 92/100 92/100 90/100 86/100
Bewertungen
★★★★★
★★★★★
(4.6)
467 Produktmeinungen
★★★★★
★★★★★
(4.6)
54 Produktmeinungen
★★★★★
★★★★★
(4.5)
190 Produktmeinungen
★★★★★
★★★★★
(4.4)
40 Produktmeinungen
Preis 350 € 662 € 199 € 184 €
Energieverbrauch
Energieeffizienzklasse
Jährlicher Energieverbrauch 512 kWh 496 kWh 520 kWh 520 kWh
Jährlicher Energiekosten € 153,6 € 148,8 € 156,0 € 156,0
Energiekosten pro Trocknen € 1,0 € 0,9 € 1,0 € 1,0
Leistung und Funktionen
Typ Abluft Abluft Abluft Abluft
Trocknungseffizienzklasse
Fassungsvermögen 7 kg 7 kg 7 kg 7 kg
Betriebsgeräusch 64 dB 63 dB 69 dB 69 dB
Funktionen
Wärmepumpentrockner
Sensor
Dampffunktion
Startzeitvorwahl
WiFi-Steuerung
Innenbeleuchtung
Maße & Gewicht
Höhe 85.0 cm 85.0 cm 85.0 cm 84.0 cm
Breite 60.0 cm 59.5 cm 59.5 cm 59.5 cm
Tiefe 63.0 cm 58.0 cm 55.0 cm 55.5 cm
Gewicht 29.2 kg 45.0 kg 33.0 kg 33.0 kg

Beschreibung der besten Ablufttrockner

Die drei besten Ablufttrockner mit der höchsten Bewertung finden Sie bei uns. Wir haben insgesamt 4 Ablufttrockner miteinander verglichen. Unser Vergleich umfasst zudem 751 Bewertungen von Kunden, 0 Bewertungen von Experten und 0 Ablufttrockner Tests. Unser Ablufttrockner wurde im September 2020 aktualisiert.

1. Platz: AEG T65170AV – Ablufttrockner

AEG T65170AV Der beste Ablufttrockner in unserem Wäschetrockner-Test ist der AEG T65170AV mit einer Punktezahl von 92/100. Der Preis für den Ablufttrockner beträgt 350 € und er hat eine Kapazität von 7 kg. Lesen Sie hier mehr.

    Bewertungen

  • Kundenbewertungen: 467
  • Expertenbewertungen: 0
  • Test­urteile: 0

2. Platz: Miele T 8703 – Ablufttrockner

Miele T 8703 Der Miele T 8703 ist mit 92/100 der zweitbeste Ablufttrockner in unserem Vergleich. Der Ablufttrockner hat im Online-Shop einen Preis von 662 €. Lesen Sie hier mehr.

    Bewertungen

  • Kundenbewertungen: 54
  • Expertenbewertungen: 0
  • Test­urteile: 0

3. Platz: Amica WTA 14305 W – Ablufttrockner

Amica WTA 14305 W Der Amica WTA 14305 W Ablufttrockner belegt in unserem Vergleich den 3. Platz mit einer Gesamtpunktzahl von ansprechenden 90/100. Der Amica WTA 14305 W ist ein Ablufttrockner mit einem Online-Preis von 199 €. Lesen Sie hier mehr.

    Bewertungen

  • Kundenbewertungen: 190
  • Expertenbewertungen: 0
  • Test­urteile: 0

Ablufttrockner – Ein Guide zum richtigen Haushaltsgerät

Innerhalb vieler Haushalte hat neben der Waschmaschine ein Wäschetrockner seinen festen Platz. Wer im Begriff ist, sich ein neues Gerät zu kaufen, sollte allerdings einiges beachten. Der Markt bietet nicht nur ‚den einen‘ Trockner. Im Laufe der Zeit haben sich daher mehrere Varianten auf dem Markt etabliert, die jeweils mit einer anderen Technik arbeiten. Neben dem Kondenstrockner gibt es auch den sogenannten Wärmepumpentrockner. Dieser Guide und Ratgeber hingegen dreht sich rund um die Funktionen und Eigenschaften des sogenannten Ablufttrockners. Auch wenn es bereits eine fortschrittlichere Technik auf dem Markt gibt, ist er nach wie vor eine beliebte Alternative, die sich hauptsächlich im Preis niederschlägt. Nachfolgend fassen wir daher einmal alles zusammen, was es über das Gerät zu wissen gibt, wie er funktioniert und worauf beim Kauf zu achten ist.

Der Trockner und seine Geschichte

Der erste handbetriebene Trockner wurde etwa um 1800 von einem Franzosen namens M. Pachon entwickelt. Er etablierte sich auf dem damaligen Markt nur spärlich, aber blieb im Gedächtnis. Im Laufe der technischen Entwicklung und Elektrifizierung wurde auch der Trockner weiterentwickelt und machte die Wäsche und deren Behandlung vorteilhafter. Dies war etwa zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit waren allerdings viele Menschen schon froh darüber, wenn sie eine elektrische Waschmaschine besaßen, weswegen der Besitz eines solchen Trockners lediglich den etwas besser gestellten Schichten der Gesellschaft vorgehalten blieb. Etwa 1940 entwickelte Brooks Stevens einen Trockner, der zusätzlich mit einem Glasfenster ausgestattet war und somit einen Blick auf die innenliegende Wäsche zuließ. Diese Technologie findet man in der heutigen Zeit allerdings nach wie vor nicht bei allen Geräten. Innerhalb von Europa entwickelte Miele den ersten Wäschetrockner für den Verkauf, welcher 1958 auf den Markt kam. Das Prinzip, mit dem der damalige Trockner arbeitete, ist bis heute geblieben, lediglich die Technik hat sich weiterentwickelt. Ebenso wurden viele Geräte mit erweiterten Funktionen und Programmen ausgestattet. Inzwischen sind neben dem Ablufttrockner auch Modelle mit Kondensationstechnik als auch Wärmepumpe auf dem Markt erhältlich.

Das Arbeitsprinzip eines Ablufttrockners

Wer sich einen Ablufttrockner anschafft, der weiß in vielen Fällen gar nicht so richtig, wie das Gerät die Wäsche eigentlich trocknet. Daher möchten wir die Gelegenheit nutzen und in den folgenden Abschnitten einmal zusammenfassen, wie das Prinzip des Trocknens funktioniert und was mit ihr geschieht, nachdem man sie in den Trockner gelegt hat.

Umfassend lässt sich erst einmal sagen, dass der Ablufttrockner die Variante ist, bei welcher in den meisten Fällen ein Schlauch aus dem Fenster hängt, um die Luft hinaus zu befördern. Das sagt aber wiederum über die Arbeitsweise nichts aus, es ist nur fast schon so etwas wie ein Erkennungsmerkmal geworden. Der Schlauch hat in der Regel einen Durchmesser von etwa 10 Zentimeter. Über ihn wird die Abluft nach draußen befördert, wobei auch Feuchtigkeit und Flusen mit dazu gehören. Die Länge des Schlauchs beträgt meist nicht mehr als drei Meter.

Im Inneren erwärmt sich unterdessen die Trommel, welche die Wäsche auch immer wieder umwälzt, damit sie von allen Seiten getrocknet wird. Das dabei entwickelte Kondenswasser sammelt sich danach nicht, wie beim Kondenstrockner, in einem eigenen Kondensator, sondern steigt nach oben in den Schlauch und gelangt somit ins Freie. Um einen einwandfreien Ablass zu gewährleisten – und damit sich kein Wasser im Schlauch sammelt – sollte dieser ein leichtes Gefälle aufweisen. Empfehlenswert sind hierbei etwa 2 Grad.

Vorsicht bei angrenzenden Wärmequellen

Beim Ablufttrockner gibt es eine sehr wichtige Sache im Vorweg zu beachten. Befindet sich der Aufstellungsort in der Nähe einer Wärmequelle (viele stellen ihn beispielsweise im Heizungskeller auf oder ähnlichen Räumen, die eine Feuerstätte besitzen), muss stets dafür gesorgt werden, dass eine ständige Zuluft gewährleistet ist. Ist keine Zuluft vorhanden, entsteht innerhalb des Raumes ein geringer Unterdruck, der allerdings schon dafür sorgen kann, dass Abgase austreten und somit eine Vergiftung der Bewohner möglich ist. Außerdem funktioniert der Trockner stets besser, wenn eine gewisse Frischluft im Raum vorhanden ist. Dies ist übrigens auch meistens der Grund dafür, dass die Besitzer eines Ablufttrockners auch gleich noch das ganze Fenster geöffnet lassen, wenn sie den Schlauch nach draußen hängen.

Zudem gibt es eine Sache, über die kaum jemand Bescheid weiß, es aber wissenschaftlich erwiesen ist: Herrscht innerhalb eines Gebäudes ein gewisser Unterdruck (der vom Trockner erzeugte genügt in diesem Fall schon), wird das im Erdreich vorhandene Gas Radon angezogen. Es ist radioaktiver Natur und führt somit innerhalb des Hauses zu einer erhöhten Strahlenbelastung.

Auch wenn sich all diese Faktoren im ersten Augenblick etwas gefährlich lesen, ist mit einem geöffneten Fenster keinerlei Gefahr mehr gegeben.

Zubehör für den Ablufttrockner – die Kondensatorbox

Wer sich für einen Ablufttrockner entschieden hat, diesen aber gerne mit etwas Zubehör ausstatten möchte, kann dies in Form einer Kondensatorbox erledigen. Sie wird auf dem Markt auch heute noch angeboten und ist durchaus eine sinnvolle Ergänzung für das Gerät. Die Kondensatorbox ist so gestaltet, dass man sie ohne Mühe an den Abluftschlauch anschließen kann. Das Fenster kann infolge des Gebrauchs geschlossen bleiben. Gleichzeitig fängt sie das kondensierte Wasser auf.

Einen kleinen Nachteil hat diese Kondensatorbox jedoch: Sie muss gekühlt werden. Steht das Gerät im Keller, ist das kein Problem, da hier meistens eine kühle Atmosphäre herrscht. Steht es hingegen in einem anderen Raum, ist die Ausstattung der Kondensatorbox entscheidend. Manche bieten Platz für die Verwendung von Kühlakkus, die im Gefrierschrank gelagert werden müssen, bevor sie im Gerät verwendet werden.

Vor- und Nachteile eines Ablufttrockners gegenüber anderen Bauformen

Wie bei jedem Gerät gibt es selbstverständlich auch weiterentwickelte Modelle, sowie andere Bauformen. Beim Trockner wären dies der Kondenstrockner als auch der Wärmepumpentrockner. Wir haben daher nachfolgend einmal zusammengefasst, welche Vorteile der Ablufttrockner gegenüber der Konkurrenz hat und weswegen es sich trotzdem lohnen könnte, sich für ein solches Modell zu entscheiden.

Vorteile

  • einfache Bedienung
  • beschränkt auf alle wichtigen Funktionen
  • günstige Alternative

Nachteile

  • braucht einen entsprechenden Platz zum Aufstellen
  • veraltete Technologie
  • geöffnetes Fenster unabdingbar
  • kein Feuchtigkeitsbehälter integriert

Der sehr große Vorteil eines jeden Ablufttrockners besteht darin, dass ihn sich auch jene leisten können, deren Budget nicht so groß ist. Er ist die allgemein günstigste Variante der drei Ausführungen. Er besitzt dennoch sämtliche wichtigen Funktionen, die man zum trocknen der Wäsche braucht und ist, was seine Programme angeht, ähnlich ausgestattet wie die beiden anderen Varianten. Daher fällt die Bedienung auch so leicht und unkompliziert aus. Selbstverständlich bleiben nach wie vor die Nachteile, die wir im vorherigen Abschnitt bereits genannt haben: Das Fenster, welches stets geöffnet sein sollte, die etwas veraltete Technologie und dass kein Feuchtigkeitsbehälter integriert ist. Trotzdem ist er nach wie vor eine beliebte Variante, die auch gerne gekauft wird.

Alternative Kondenstrockner

Wer ein bisschen mehr hat, was sein Budget angeht, der kann eventuell einen Kondenstrockner als Alternative ins Auge fassen. Er ist noch günstiger als ein Wärmepumpentrockner, hat aber auch die negativen Eigenschaften eines Ablufttrockners nicht. Er ist zudem oftmals mit ein paar mehr Programmen ausgestattet und kann daher eine sehr gute Möglichkeit sein, das gewisse Etwas zu bekommen.

Die Eigenschaften eines Ablufttrockners

Nachdem wir nun das technische und die Funktion abgehakt haben, gehen wir zu den Eigenschaften über, die ein jeder Ablufttrockner mitbringt. Was den Preis angeht, ist es das günstigste Modell unter den drei Varianten, dafür muss er sich jedoch nicht in den Schatten stellen, denn die meisten modernen Geräte sind häufig mit ähnlichen Funktionen versehen wie die anderen Varianten. Daher ist es durchaus sinnvoll für manche, sich für diese Variante zu entscheiden. In den nächsten Abschnitten nehmen wir die Funktionen unter die Lupe, mit denen ein Ablufttrockner ausgestattet ist und welche beim Kauf eine Rolle spielen können.

Fassungsvermögen

Die Kapazität ist sehr unterschiedlich und variiert von 5 bis 9 Kilogramm. Dieser Faktor spielt beim Kauf eine ausschlaggebende Rolle, denn je nach Haushalt ist es nicht erforderlich, eine höhere Menge Wäsche zu trocknen. Ein gutes Beispiel ist hier der Singlehaushalt, wo wöchentlich nicht so viel Wäsche entsteht, wie in einem Vier-Personen-Haushalt. Sie sind oftmals mit etwa 5 bis 6 Kilogramm Fassungsvermögen gut bedient. Ist es jedoch eine größere Familie, sind 7 bis 8 Kilogramm empfehlenswert. Außerdem kommt es bei diesem Faktor drauf an, ob man eventuell hin und wieder plant, größere Wäschestücke zu trocknen. Als Beispiel sind hier Bettdecken oder Kopfkissen gemeint. Ein größeres Fassungsvermögen hat selbstverständlich auch Einfluss auf den Preis.

Geräuschentwicklung

Bei seiner Arbeit entwickelt jeder Trockner einen gewissen Geräuschpegel. Dieser wird in Dezibel gemessen. Auch wenn der Ablufttrockner einer älteren Technologie entspricht, muss er trotzdem nicht zwingend laut sein. Die heutigen Modelle sind so gefertigt, dass sie ebenso laufruhig sein können wie teurere Modelle, die über eine Wärmepumpe verfügen. In der Regel sind diese Art von Trockner sogar noch etwas leiser, weil kein Kondensator integriert ist. Trotzdem sollte man beim Kauf darauf achten, wie laut das Gerät während seiner Arbeit wird. Der Wert kann, je nach Modell, durchaus bis zu einem Wert von 70 Dezibel hoch sein.

Schontrommel inklusive Beleuchtung

Auf Komfort muss man bei den älteren Geräten nicht verzichten. Die innenliegende Trommel ist so gestaltet, dass sie während der Arbeit die Wäsche nicht beschädigt. Frühere Modelle waren leider innen mit etwas scharfkantigen Wellen ausgestattet, welche die Wäsche in Mitleidenschaft zogen, so dass die typischen Trocknerlöcher entstanden. In der heutigen Zeit sollte man jedoch jederzeit mit der flachen Hand in eine Trocknertrommel greifen können und sich nicht verletzen, wenn man über die Wellen streicht. Ein weiteres Element ist die Beleuchtung, die während des Beladens eine bessere Übersicht bietet als auch später beim Entladen zweckdienlich ist.

Sensoren sorgen dafür, dass die Wäsche nicht einläuft

Ein großes Problem früherer Trockner lag darin, dass sie bestimmte Wäschestücke zum Einlaufen brachten. Kamen sie in den Trockner, passten sie hinterher nicht mehr. Daher gingen viele dazu über, die Kleidung grundsätzlich eine Größe größer zu kaufen, um sie einfach im Trockner zu trocknen. Heutzutage erledigen diese Aufgaben bestimmte Sensoren, die erkennen, wie ein Wäschestück behandelt werden muss und richten darauf das laufende Programm aus. Der Grund für das Einlaufen der Wäsche ist die häufig zu hoch eingestellte Temperatur, oder aber ein übertrocknen der Wäsche. Ein Trockner, der über diese Technologie verfügt, stellt sich korrekt ein und läuft dann eben etwas länger, dafür aber nicht so heiß.

LED-Display zum ablesen aller Infos

Um den ständigen Überblick zu behalten, befinden sich in den meisten Ablufttrocknern LED-Displays, von denen man die entsprechenden Informationen ablesen kann. Die Größe variiert von Modell zu Modell und kann daher sehr unterschiedlich sein. Grundsätzlich lassen sich aber folgende Werte dem Display entnehmen:

  • Eingestelltes Programm
  • Gewählte Zusatzfunktionen
  • Verbleibende Zeit
  • Temperatureinstellung
  • Programmstufe
  • Beleuchtung an/aus
  • Signal an/aus

Dank dieser Informationen ist es dem Nutzer stets möglich, den aktuellen Stand des Programms zu überprüfen und auch noch weitere Informationen zu erhalten. Von der Integration eines Touch-Displays wird bei Ablufttrocknern meistens abgesehen, die LED-Variante genügt jedoch im Regelfall.

Anti-Vibrations-Design

Jeder der schon einmal ein Gerät wie die Waschmaschine oder einen Trockner aufgestellt hat, weiß, dass dieses durchaus wandern kann, wenn es nicht richtig steht. Deshalb legen die meisten eine Gummimatte unter das Gerät, welche die Vibrationen abfängt und das ‚wandern‘ somit verhindert. In der heutigen Zeit sind viele Trockner jedoch mit einem Design ausgestattet, welches von Natur nicht so stark vibriert und daher stehen diese Geräte relativ sicher. Allerdings ist auch diese Funktion nicht unbedingt Standard, weswegen man beim Kauf verstärkt darauf achten sollte, ob sie integriert ist, oder nicht – Sofern dies überhaupt gewünscht ist. Eine große Rolle kann diese Eigenschaft spielen, wenn der Trockner beispielsweise auf einer Waschmaschine gelagert wird, wie es in manchen Haushalten heute noch der Fall ist.

Integriertes Flusensieb

Was bei anderen Trocknern Standard ist, ist ein gewisses Extra an Komfort beim Ablufttrockner. In vielen Geräten sind heutzutage Flusensiebe integriert. Während bei den ersten Modellen die Partikel, die sich von der Wäsche absondern, durch den Schlauch in die Atmosphäre gebracht wurden, wird in der heutigen Zeit ein Flusensieb benutzt. Dieses gewährleistet, dass man nach der Trocknung diese einfach entfernen kann und sie somit nicht mit der Zeit den Schlauch verstopfen. Fortschrittliche Trockner verfügen außerdem über eine Funktion, die das Leeren des Flusensiebs erst nach ein paar Trocknungsvorgängen erfordern und bieten somit einen noch besseren Komfort.

Mehr Infos zur Energieeffizienzklasse

Seit 2013 ist jeder Hersteller von Haushaltsgeräten dazu verpflichtet, seine Geräte mit einem Energieeffizienz-Label zu versehen. Dieses ist auch oftmals der Grund dafür, warum sich viele Menschen nach wie vor gegen den Einsatz eines Trockners entscheiden. Denn im Grunde verbraucht er mehr als viele andere Haushaltsgeräte, was mit den regelmäßigen Wäschen natürlich ein großer Kostenfaktor ist. Fortschrittliche Trockner besitzen in der heutigen Zeit die Energieeffizienzklasse B, aber auch Geräte mit einem C-Label sind noch auf dem Markt erhältlich. Die Bewertungskriterien bei der Auszeichnung sind zwar streng, doch sagt der Buchstabe nicht immer zwingend etwas über seine Energiesparsamkeit aus.

So verbraucht beispielsweise ein Ablufttrockner (hier am Beispiel eines Siemens-Modells) im Jahr etwa 504 Kilowattstunden, wenn innerhalb dieser Zeit etwa 160 Trocknungszyklen vorgenommen werden und das Standard-Baumwollprogramm gewählt wird. Nur mal als Vergleich: Ein Kondenstrockner verbraucht bei der gleichen Zahl an Trocknungszyklen 616 Kilowattstunden. Bei diesem Wert kann man allerdings nicht verallgemeinern, weil nicht jeder wirklich die Zahl der Zyklen einhält.

Sonstige Funktionen für Komfort und Sicherheit

Neben den bisherigen Eigenschaften gibt es auch noch weitere Kleinigkeiten, die in der Kategorie Komfort einsortiert werden können. Manche Geräte verfügen über einen Komfortverschluss, welcher das Schließen als auch Öffnen der Ladeklappe erleichtern. Ein weiteres Feature, worüber die meisten Trockner außerdem verfügen, ist die Kindersicherung. Sie gewährleistet, dass während des Trocknungsvorgangs die Klappe nicht geöffnet werden kann, oder aber nach Einstellung des Programms eine Veränderung nicht mehr möglich ist, sofern sie eingeschaltet wurde.

Details zu den Programmen eines Ablufttrockners

Was die Programme eines Ablufttrockners angeht, sind diese sehr unterschiedlich ausgestattet. So gibt es Geräte, die lediglich über den üblichen Standard verfügen, aber auch welche, die über Zusatzfunktionen beinhalten. In den folgenden Absätzen möchten wir ein paar Informationen zu den Programmen zusammenstellen.

Auffrischprogramm

Das sogenannte Auffrischen ist ein Prozess, den jeder Trockner beherrscht und ermöglicht, die Wäsche etwas aufzulockern. Jeder kennt beispielsweise die Situation, wo ein Wäschestück nur einmal getragen wurde, es aber einen komischen Geruch angenommen hat. Hier kommt das Auffrischungsprogramm zum Einsatz. Es verleiht dem Wäschestück einen angenehmen Duft und übernimmt sozusagen das Durchlüften des Kleidungsstücks.

Knitterschutz

Diese Funktion ist insbesondere wichtig, wenn es darum geht, dass man seine Zeit nicht immer genau timen kann. Diese Funktion läuft nach dem regulären Trocknungsprogramm und hält die Wäsche in Bewegung, ohne sie weiter zu trocknen. Das gewährleistet wiederum, dass sie nach dem Entnehmen nicht direkt knittert und sie somit leichter gebügelt werden kann. Wird dieses Programm nicht eingeschaltet, entstehen unschöne Knitterfalten, die später nur schwer rauszubügeln sind.

Schnelltrocknen

Viele Trockner der heutigen Zeit verfügen über ein Schnellprogramm, welches die Wäsche binnen 30 oder 45 Minuten trocknet. Allerdings sollte man hierbei beachten, dass der Energieverbrauch der Maschine um ein vielfaches erhöht ist, weswegen das Programm nur in Notfällen aushelfen sollte und nicht als Standard eingesetzt wird. Außerdem ist es nicht empfehlenswert, empfindliche Wäschestücke mit diesem Programm zu trocknen, da sie trotz dem Einsatz eines Sensors einlaufen können.

Schontrocknen

Der Gegensatz zum Schnelltrocknen. Er ist für besonders empfindliche Wäschestücke geeignet, weil die Maschine bestimmt, wie lange es dauert, bis die Wäsche getrocknet ist. Die Trommel dreht sich bei diesem Programm meistens auch etwas langsamer, damit die innenliegende Wäsche auf keinen Fall beschädigt wird. Es ist ein gutes Programm, welches insbesondere dann angewendet werden kann, wenn die nötige Zeit dafür vorhanden ist.

Duftprogramm

Die wenigsten Ablufttrockner sind mit dieser Zusatzfunktion ausgestattet, doch es gibt tatsächlich welche, die innerhalb der Trommel einen Duft versprühen und der Wäsche somit zum Abschluss einen guten Duft einhauchen. Da die Wäsche stets gewälzt wird, verteilt sich der Geruch quer durch die ganze Ladung. Auch kann man diese Funktion sehr gut einstellen, wenn man beispielsweise im gleichen Gang auch das Auffrischen verwendet. So wird der verbrauchte Wäscheduft wieder aufgefrischt und gleichzeitig mit einem neuen versehen, der für die nächsten Stunden oder gar Tage ausreicht. Die Wäsche riecht nach dem Abschluss dann, als wäre sie frisch gewaschen.

So findet man den richtigen Ablufttrockner für den eigenen Bedarf

Wer vor der Entscheidung steht, für welchen Ablufttrockner er sich entscheiden soll, der muss viele Kriterien beachten. Der Weg bis zur letzten Entscheidung für ein bestimmtes Modell ist mit vielen Einzelheiten versehen, über die man sich im Klaren sein sollte. Angefangen beim Hersteller, über die unterschiedlichen Eigenschaften, bis hin zur Konstruktion selbst spielen hier viele Dinge eine Rolle. Daher möchten wir nachfolgend eine kleine Hilfestellung bieten, mit welcher der spätere Kauf stark erleichtert wird.

Welche Kriterien beim Kauf eine Rolle spielen

Das erste, womit man sich vor dem Kauf befassen muss, ist die Frage: Welche Eigenschaften sollte der Trockner eigentlich haben? So ist es für viele sehr wichtig, wie viel der Trockner fassen kann, für andere spielt das allerdings gar keine Rolle. Ferner kann die Geräuschentwicklung wichtig sein, oder aber welche Programm eingesetzt werden. Bei einem Ablufttrockner stellt man sich also folgende Fragen:

  • Welche Menge sollte der Trockner fassen können?
  • Wie laut darf er werden?
  • Welche Programme sind wichtig für mich?
  • Soll eine Kondensatorbox dabei sein, oder nicht?
  • Sind Sonderfunktionen erforderlich?

Hierbei ist immer ausschlaggebend, mit welchen Aufgaben man den Trockner betrauen möchte. Wird er lediglich für die tägliche Wäsche verwendet, oder möchte man auch mal eine Bettdecke damit trocknen? Bei einem Singlehaushalt spielt das Fassungsvermögen nicht so eine bedeutende Rolle, bei einer Großfamilie hingegen schon. Ferner sollte man sich genau erkundigen, welche Lautstärke der Trockner entwickelt. Im eigenen Haushalt ist dieser Punkt ein Störfaktor, wenn das Gerät zu laut ist, im Waschkeller hingegen ist das unerheblich. Bei den Programmen ist auch immer wieder eine individuelle Entscheidung erforderlich. So brauchen manche Menschen kein Programm für Outdoorbekleidung, oder ein Allergikerprogramm, für andere ist das ein en entscheidender Punkt, der für oder gegen ein Gerät sprechen kann.

[toc]

Klaus Bachmann

Klaus Bachmann

Autor und Schöpfer

Copyright 2020 Reoverview.de
VAT: DK35647430