14 Besten Standkühlschränke (November 2019)

Finden Sie die 14 besten Standkühlschränke, die bei den gesammelten Tests und 567 Bewertungen am besten abgeschnitten haben.

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#1
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Exquisit KS 325-4.2 Exquisit KS 325-4.2
Standkühlschrank
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€ 379 € 249
Unsere Punktzahl geht von 0-100 und basiert auf Erfahrungsberichten von Benutzern und Experten.  
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Top Produkte Vergleich

Produktdaten

NameBeko RSNE415T34XPBosch KSV36VL4PGorenje R 6152 BXGorenje R 6192 FW
Noten 97/100 96/100 94/100 93/100
Bewertungen
(4.9)
100 Bewertungen
(4.9)
37 Bewertungen
(4.7)
136 Bewertungen
(4.6)
154 Bewertungen
Preis 399 € 649 € 389 € 429 €
Testresultate

Energieverbrauch

Energieeffizienzklasse
Jährlicher Energieverbrauch 129 kWh 75 kWh 108 kWh 114 kWh
Energiekosten / Jahr € 38,7 € 22,5 € 32,4 € 34,2

Funtionen

Nutzinhalt gesamt 343 l 346 l 302 l 368 l
Betriebsgeräusch 41 dB 39 dB 42 dB 38 dB
LED-Innenbeleuchtung
Anti-Fingerprint
0-Zone
Softclose funktionen
Wasserspender

Maße & Gewicht

Höhe 171.4 cm 186.0 cm 145.0 cm 185.0 cm
Breite 59.5 cm 60.0 cm 60.0 cm 60.0 cm
Tiefe 65.0 cm 65.0 cm 64.0 cm 64.0 cm
Gewicht 68.2 kg 74.5 kg

Top 10 Standkühlschränke

  1. Beko RSNE415T34XP
  2. Bosch KSV36VL4P
  3. Gorenje R 6152 BX
  4. Gorenje R 6192 FW
  5. Bomann VS 3171
  6. Grundig GSN 10620 X
  7. AEG RKB52512AX
  8. AEG RKB73924MX
  9. Bosch KIR24V60
  10. Liebherr KBies 4350-20

Ratgeber zum Kühlschrankkauf

Mit diesem Guide, geben wir Ihnen ein paar praktische Tipps, damit Sie wissen worauf Sie beim Kauf eines neuen Standkühlschrankes achten müssen.
Wenn Sie einen neuen Kühlschrank benötigen, weil Ihr alter defekt ist oder in der neuen Wohnung kein Gerät vorhanden ist, müssen Sie sich zunächst entscheiden auf welchem Weg Sie den neuen, modernen Kühlschrank erwerben möchten. Bei der eher klassischen Variante gehen Sie einfach und bequem in ein Geschäft Ihrer Wahl, dort warten bis ein Verkäufer vorbeikommt und Zeit für Sie hat. Dann lassen Sie sich von dem Angestellten beraten und kaufen das Gerät, welches Ihnen am besten gefällt oder für das der Verkäufer am meisten Werbung gemacht hat. Wir wollen dem klassischen Einzelhandel kein Unrecht tun, aber natürlich muss ein Verkäufer auch immer auf den erzielten Profit achten. Das kann die Beratung beeinflussen. Bei ehrlicher Betrachtung sollte man auch diesen Punkt bedenken. Dabei sind Sie darauf angewiesen, dass der Verkäufer sich mit der Materie auskennt und im Verkaufsgespräch auch wirklich auf Ihre Bedürfnisse eingeht. Dabei hilft Ihnen dieser Ratgeber.

Informieren Sie sich in jedem Fall vorher darüber, welche Geräte auf dem Markt sind und was sie leisten oder über welche Funktionen sie verfügen. Einige Händler bieten auch Rabatt, wenn sie ein gleichwertiges Gerät im Internet zu einem günstigeren Preis finden. Handeln macht Spaß und schont den Geldbeutel.
Aber ist es nicht viel bequemer, wenn Sie den neuen Kühlschrank einfach über Ihren PC, Ihr Tablett oder Ihr Smartphone online aussuchen und bestellen. Bei der richtigen Auswahl hilft Ihnen dieser Ratgeber. Den Ort dafür können Sie selbst wählen und müssen nicht warten, bis ein Verkäufer Zeit oder Lust hat Sie zu bedienen. Sie könnten sogar nebenbei Essen und Trinken, während sie den richtigen Kühlschrank online für sich aussuchen.
Damit Sie trotzdem wissen worauf Sie achten müssen, sollten Sie diesen Ratgeber lesen. Hier erfahren Sie alle Fakten zu den Funktionen, die die neuen Geräte bieten und vieles mehr. Einige Funktionen sind bei allen Anbietern gleich. Es gibt aber auch Highlights, die Sie besonders interessieren könnten.

1. Stromverbrauch und Energieeffizienzklasse

Spätestens seit „Fridays for future“ sollte jedem bewusst sein, dass wir noch mehr für den Erhalt unserer Umwelt tun müssen. Jeder Einzelne sollte versuchen beim Kauf neuer Haushaltsgeräte auf den Stromverbrauch und die damit verbundene Energieeffizienzklasse zu achten. Diese Energieeffizienzklasse, beginnend mit der Klasse A wurde 2010 von der Eu geschaffen und für den Markt eingeführt. Inzwischen wurde diese Klasse um die Werte A+ bis A+++ erweitert. Mittlerweile bieten die Hersteller fast nur noch Geräte mit Werten von A+ bis A+++ an. Das macht sich natürlich im Preis bemerkbar. Sollten Sie sich jedoch umweltbewusst für einen Kühlschrank mit der noch aktuellen Energieeffizienzklasse A+++ entscheiden, der vermutlich etwas teurer ist als ein Gerät mit höherem Stromverbrauch, bedenken Sie dabei bitte, dass Sie damit auch viele Energiekosten jährlich sparen können.
Seit 2010 bis Heute sind die Geräte mit den Labeln A+++ bis G gekennzeichnet. Im Jahre 2017 beschloss das EU-Parlament zur Kennzeichnung mit den Werten A bis G zurückzukehren. Das wird im Handel jedoch erst ab Januar 2020 sichtbar sein.
Ein Gerät mit der Energieeffizienzklasse A+++ braucht ca. 166 kw/h. Damit kommen Sie je nach dem aktuellen Strompreis auf geringe 44,- Euro jährliche Energiekosten. Ein Kühlschrank mit der Klasse A für die Energieeffizienz verbraucht 270 kw/h jährlich und erreicht 72,- Euro Kosten im Jahr. Zum Vergleich braucht ein ca. 15 Jahre alter Kühlschrank 600 kw/h und erzeugt damit 160,- Euro jährliche Energiekosten. Daran können Sie erkennen, dass die Technik im Laufe der letzten Jahre sehr viel verbessert wurde. Die Hersteller setzen auf umweltbewusstes, energiesparendes Denken der Verbraucher. Dadurch reduziert sich der Stromverbrauch der neuen Gerätenorm. An den aufgeführten Beispielen sehen Sie, dass Sie im Jahr leicht über 100 Euro Stromkosten sparen, wenn Sie sich für das richtige Gerät entscheiden.

Extra Tipp

Zusätzlich finden Sie in der Beschreibung auch noch die Angabe zu welcher Klimaklasse der Kühlschrank gehört. Doch was bedeutet das. Eigentlich ist es ganz einfach zu erklären. Dadurch wird angegeben in welcher Umgebungstemperatur der Kühlschrank optimal funktioniert. Maßgebend ist hier die Wohnraumtemperatur. In unseren Breitengraden sollte der Kühlschrank der Klimaklasse N (Normal) zugeordnet sein. D.h in einer Wohnraumtemperatur von 16+ Grad Celsius bis 32+ Grad Celsius funktioniert der Kühlschrank optimal. Sollten Sie den Kühlschrank in einem unbeheizten Keller mit einer Raumtemperatur von 10+ Grad Celsius bis 32+ Grad Celsius aufstellen ist die Klimaklasse SN (Subnormal) zu empfehlen. Klimaklassen ST (Subtropen) und T (Tropen) müssen hier denke ich nicht näher erklärt werden.

2. Fassungsvermögen und Nutzinhalt

Als Nächstes sollten Sie entscheiden wie viel gesamten Nutzinhalt Ihr Kühlschrank haben sollte und wie viel Fassungsvermögen die einzelnen Schubfächer bieten sollten.
Der Nutzinhalt wird in Litern angegeben. Dabei sollte die Größe Ihrer Familie, also die Haushaltsgröße, aber auch Ihr Ess- und Freizeitverhalten, sowie Ihr Lebensstil abgewägt werden. Für einen Single Haushalt benötigen Sie durchschnittlich einen Kühlschrank mit einem Volumen von ca. 70 Liter. Für drei Personen brauchen Sie einen Nutzinhalt von 210 Liter, für 4 Personen 280 Liter und fünf Personen benötigen 350 Liter Volumen Fassungsvermögen. Man rechnet also einen benötigten Nutzinhalt von ca. 70 Litern pro Person. Wenn Sie sich nicht auf die Herstellerangaben verlassen wollen, können Sie das Volumen auch mit den Innenmaßen errechnen. Aus der Länge von 40 cm, einer Breite von 38,5 cm und einer Höhe von 40 cm ergibt sich zum Beispiel ein Volumen von 115,5 Liter.

Wenn Sie in einem Single Haushalt leben und berufstätig sind und daher nur einmal in der Woche einkaufen gehen, sollten Sie sich für einen Kühlschrank entsprechender Größe entscheiden. Außerdem sollte das Gerät über spezielle Fächer für Obst, Gemüse und Fleisch verfügen, die die Haltbarkeit Ihrer Lebensmittel trotz längerer Lagerung garantieren. Wer als Single lebt, sollte abschließend auch bedenken, wie oft und wie viele Freunde regelmäßig zu Besuch kommen und den benötigten zusätzlich Nutzinhalt bedenken.

Sogar die Tatsache, ob Sie in der Stadt oder auf dem Land leben spielt bei Berechnung des benötigten Nutzinhaltes eine große Rolle.

Eine vierköpfige Familie, die in der Stadt wohnt, braucht nach der oben angeführten Formel nur ein Kühlschrankvolumen von ca. 280 Litern, um den wöchentlichen Einkauf haltbar zu lagern. Aber wie bereits erwähnt spielt auch der Lebensstil der Personen oder das Freizeitverhalten eine Rolle bei dieser Berechnung. Ein Hobbygärtner braucht mehr Platz
Wohnen Sie auf dem Land und haben einen großen Garten mit viel Obst und Gemüse, das gekühlt werden muss, sollten Sie nach dem Beispiel, das oben angeführt ist, 100 Liter pro Person für die Größe des Kühlschrankes berechnen. Entsprechendes gilt natürlich auch, wenn Sie zum Beispiel in Ihrer Freizeit Jagen oder Fischen. Backen Sie gerne Torten oder verwöhnen Sie Ihre Familienmitglieder oder Freunde gerne mit Dessert?
Dann sollten Sie auch die dafür benötigte Kühlfläche bedenken. Achten Sie auch darauf, dass sich in dem Kühlschrank genügend flexible Böden aus Sicherheitsglas befinden. Diese sollten auch bequem zur Reinigung herausnehmbar und sogar Spülmaschinen geeignet sein. Damit können Sie die Größe der Fächer ihren Bedürfnissen anpassen.
Im unteren und damit kühlsten Bereich können Sie so viel Platz für Fleisch schaffen. Für vorgekochtes Essen oder Milchprodukte vergrößern oder verkleinern Sie die Fächer mit den flexiblen Böden. Getränke und Soßen können Sie in der Türablage aufbewahren. Vegetarier sollten darauf achten, dass im Kühlschrank genügend große Boxen zum Lagern von Gemüse und Obst vorhanden sind. Darin gibt es dafür die beste Luftfeuchtigkeit und die optimale Temperatur.

An den Beispielen sehen Sie, dass es beim Kauf eines Kühlschrankes durchaus nicht ausreichend ist die nackten Zahlen, die der Hersteller zu Größe des Gerätes oder Nutzinhalt angibt zu vergleichen.

Sie sollten auch immer Ihre aktuelle Lebenssituation, Ihren Lebensstil und Ihr Freizeitverhalten betrachten bevor Sie sich für ein Gerät entscheiden. Individuell gibt es sicher viele Geräte auf dem Markt, die alle Bedürfnisse, die sich daraus ergeben für jeden zufrieden stellen.

3. Die richtige Temperatur

Endlich ist es soweit. Der Kühlschrank ist geliefert und angeschlossen und brummt leise, idealerweise mit einem Betriebsgeräusch von 39 dB, vor sich hin. Wenn der Kühlschrank liegend geliefert wurde, sollten Sie damit allerdings mindestens 12 Stunden warten. Das ist nur ein Richtwert. Diese Wartezeit ist notwendig, damit das Kühlmittel, das sich durch den liegenden Transport im Rohrsystem gesammelt hat, wieder zurück zum Kompressor fließen kann. Bei Missachtung dieser Regel kann es zum kompletten Ausfall des Kompressors kommen.
Nun gilt es die richtige Temperatur zu wählen und einzustellen. Idealerweise liegt die Temperatur bei 5 Grad Celsius bis 7 Grad Celsius. Bei den meisten Geräten entspricht das den Stufen eins oder zwei am Regler.

4. Automatisches Abtauen

Die Techniker streiten sich noch darüber, ob diese Funktion praktisch ist, aber jede Hausfrau, jeder Hausmann freut sich darüber. Denn sie spart viel Geld, Energie und Zeit. Fast alle Kühlschränke, die zurzeit auf dem Markt sind verfügen über diese Funktion. Man sollte daher auch nicht darauf verzichten. Bedingt durch die neue heutige Technik, muss man auch keine Angst mehr haben, dass nach dem Abtauen eine Wasserlache unter dem Gerät übrig bleibt, die man dann wegwischen muss. Die Technik unterscheidet sich zwar wenig je nach Modell und Hersteller, das Ergebnis ist aber auf jeden Fall bei den Markengeräten vergleichbar. Durch diese Automatik wird verhindert, dass der Kühlschrank vereist. Sie müssen das Gerät nicht mehr regelmäßig abschalten, ausräumen und warten bis es abgetaut ist. Dafür sorgt diese Technik, ohne dass Sie irgendetwas tun müssen.
Obwohl diese Maßnahme nur 1-2 Mal im Jahr notwendig wäre, erspart es Ihnen eine Menge Zeit, Energie und Arbeit. Eisbildung im Innern des Gerätes wird durch diese Technik verhindert. Schon wenn sich nur wenig Eis gebildet hat, taut das Gerät automatisch ab und das überflüssige Eis wird entfernt. Dadurch behält der Kühlschrank eine konstante Kühlleistung mit deutlich geringerem Stromverbrauch. Diese Technik wurde von den Herstellern in den letzten Jahren immer wieder verändert und deutlich verbessert. Auch wenn es geringe Unterschiede bei den verschiedenen Geräten gibt, wird immer dasselbe Prinzip angewendet. Selbst für Laien ist diese Technik schnell erklärt. Immer wenn der Kompressor zum Stillstand kommt, weil das Thermostat die richtige Temperatur signalisiert, schaltet sich eine Heizung ein, die an der Rückwand integriert ist.
Dadurch schmilzt das entstandene Eis zu Wasser. Das Wasser wird durch eine Rinne in eine Abflussöffnung und weiter in eine Schale geleitet. Diese befindet sich in der Regel in der Nähe des Aggregats, das Wärme erzeugt. Dadurch verdunstet das Wasser. Und schon hat das Gerät diese lästige immer wiederkehrende Notwendigkeit der lästigen Arbeit ganz von allein erledigt. Sie können sich bequem zurücklehnen und ausruhen.

Zusammen mit der No-Frost Technik, die die Feuchtigkeit im Innern des Kühlschrankes senkt, verhindert die Abtauautomatik, dass ihr Kühlschrank vereist. Sie müssen den Kühlschrank dadurch nicht mehr regelmäßig abtauen und sparen erhebliche Stromkosten. Diese sinnvolle Technik ist mittlerweile bei fast allen Kühlschränken standardmäßig vorhanden. Durch den Wärmeaustausch beim Öffnen und Schließen der Tür wird sich allerdings immer wieder geringfügig Eis im Kühlschrank bilden. Das muss Ihnen dank dieser Technik allerdings keine Sorgen mehr bereiten.

Bonus Info

Doch auch die ausgefeilteste Technik kann Ihnen nicht alles abnehmen. Um die Bildung von Bakterien und Keimen zu verhindern sollten Sie den Kühlschrank regelmäßig reinigen. So erhalten Sie die Hygiene und verhindern Schimmelbildung und üble Gerüche.
Am besten reinigen Sie den Kühlschrank kurz vor dem Wocheneinkauf, weil Sie dann nur wenige Lebensmittel kurz anders Lagern müssen. Vielleicht nutzen Sie kurz eine Kühlbox dafür. Um eine Gefährdung zu vermeiden, sollten Sie das Gerät ausschalten und eventuell den Netzstecker ziehen. Ob Sie dann geeignetes Reinigungsmittel oder Essig oder andere Hausmittel verwenden bleibt Ihnen überlassen. Auf jeden Fall sollten Sie einen Eimer mit warmem Wasser, einen Schwamm und ein Tuch zum trocken wischen bereitlegen. Um Ihnen die Wahl des richtigen Putzmittels zu erleichtern, gibt es hier noch ein paar Erklärungen. Grundsätzlich ist jedes handelsübliche Spülmittel geeignet. Aber um den typischen Kühlschrankgeruch zu beseitigen, benötigen Sie einen Reiniger, der diesen Geruch neutralisiert. Diesen können Sie mit Natron und Zitronenkonzentrat ganz einfach selber herstellen, indem Sie jeweils zwei Esslöffel mit einem Liter warmem Wasser mischen. Dabei wirkt das Natron reinigend und geruchsneutralisierend.
Die Zitronensäure reinigt und wirkt antibakteriell. Mit Spülmittel lösen Sie das Fett. Bitte verwenden Sie keine scharfen Reiniger oder Scheuerschwämme.
Dadurch können Sie im Innenraum des Kühlschrankes Kratzer verursachen und bieten den Keimen damit Raum zum Festsetzen.
Die Inhaltsstoffe der scharfen Reiniger verbleiben im Kühlschrank und können dann die Lebensmittel kontaminieren. Alle Ablageflächen, Einlegeböden, Auszüge und Boxen sollten herausnehmbar sein und regelmäßig mit Spülmittel und warmem Wasser gereinigt werden. Bei den modernen Geräten sind diese Teile auch Spülmaschinen geeignet.
Den Innenraum sollten Sie ebenfalls mit Spülmittel und warmem Wasser auswischen. Die Dichtungen können Sie mit einem feuchten Tuch abwischen. Hin- und wider sollten Sie das Gerät von der Wand abziehen und das Metallgitter an der Rückseite absaugen. Das verhindert eine Überhitzung. Den Ablauf für das Kondenswasser können Sie einfach mit einem Wattestäbchen reinigen.

Noch ein Tipp

Omas Hausmittel, Essig, reinigt sehr gut. Bedenken Sie aber, dass dadurch auf die Dauer die Dichtungen porös werden können. Hier können sich dann wiederum Keime und Bakterien sammeln.

5. Besondere Highlights

Die neue Generation der Kühlschränke bietet viel mehr als nur eine einzige Temperatur, damit Ihre Lebensmittel immer frisch blieben. Mehrere Temperaturzonen sind zur Lagerung unterschiedlicher Lebensmittelgruppen eingestellt.

Das Null-Grad-Fach

Sehr beliebt ist das sogenannte Null-Grad-Fach oder auch als Dry-Safe oder LongFresh-Fach oder Chiller-Box bezeichnet. Das ist abhängig vom jeweiligen Hersteller.
Doch was ist damit genau gemeint. Die relativ hohe Temperatur von 0 Grad Celsius und eine hohe Luftfeuchtigkeit bieten hier ideale Bedingungen für die Lagerung von verpacktem Käse, abgepackter Fleisch- und Wurstware, Fisch und auch für manche Milchprodukte.

Das Bio-Frische-Fach

In dem Bio-FrischeFach, für das es auch wieder bei verschiedenen Herstellern verschiedene Bezeichnung wie BioFresh-Safe, VitaFresh-Fach, Hydro-Safe, Crisperbox oder einfach Gemüse-Schublade gibt, können Sie Obst und Gemüse optimal lagern. In diesem Fach herrscht eine Temperatur von 0 Grad Celsius bis 3 Grad Celsius. An manchen Geräten kann dies auch individuell geregelt werden. Entscheidend aber ist, dass hier eine noch höherer, circa 90 prozentige, Luftfeuchtigkeit als in dem Null-Grad-Fach vorliegt.

Dadurch sind die Lagerbedingungen für Obst und Gemüse in diesem Fach optimal. Somit bleiben besonders pflanzliche Lebensmittel lange frisch und trocknen nicht aus.

Die Schnellkühlfunktion

Praktisch, zum Beispiel nach dem Einkauf, ist auch die Schnellkühl- oder Shoppingfunktion. Damit können Sie die Leistung des Kühlschrankes kurzfristig hochfahren und so wieder auf die geeignete Temperatur bringen. Das verhindert die Unterbrechung der Kühlkette. Von einigen Herstellern wird diese Funktion auch Party-Modus genannt, weil dadurch natürlich auch Salate oder Getränke schnell gekühlt werden können. Die Bezeichnungen Coolmatic, Frostmatic, Supercool oder Superfrost weisen ebenfalls darauf hin, dass das gerät über diese Funktion verfügt.

Der Urlaubs-Modus

Oder Sie fahren in den Urlaub und schalten fast alles Haushaltsgeräte auf Sparmodus. Das war bei Kühlschränken bisher selten möglich. Dafür gibt es in den Geräten der neuen Generation die Holyday-Funktion oder auch Urlaubs-Modus genannt.

In dem von Ihnen gewählten Zeitraum kühlt das Gerät dadurch nicht auf übliche 5 Grad Celsius bis 7 Grad Celsius, sondern auf 15 Grad Celsius. Damit sparen Sie Stromkosten und Energie während Ihrer Abwesenheit.

Die Smart-Home-Funktion

Einige Geräte sind auch mit einer Smart-Home-Funktion ausgestattet. Damit haben Sie zum Beispiel über eine Kamera im Kühlschrank, die über eine App mit Ihrem Smartphone oder Ihrem Tablett verbunden ist immer den Überblick und können sehen, ob Sie noch kurz auf dem Weg nach Hause ein paar Lebensmittel einkaufen müssen. Oder wenn Sie die Kühlschranktür nicht richtig verschlossen haben, werden Sie über eine Nachricht darüber informiert und können schnell reagieren. Egal wo Sie sich befinden mit dieser Funktion behalten Sie immer den Überblick.

Zusätzlich bietet die App Informationen über die gebräuchlichen Lebensmittel und deren Nährwerte. Ausserdem sagt Ihnen diese App in welchem Fach und bei welcher Temperatur Sie die Lebensmittel am Besten lagern.
Manche Geräte sind sogar mit einer Mini-Bar. Die sich meistens in der Kühlschranktür befindet aus gestattet. Nicht selten finden Sie ein digitales Display, das in die Tür integriert ist. Darüber können Sie Kühlfunktionen abrufen oder Informationen zu den gelagerten Lebensmitteln erhalten. Außerdem können Sie gradgenaue Temperatureinstellungen wie die Schnellkühlfunktion oder den Urlaubsmodus darüber steuern. Da Sie die Gerätetür dazu nicht mehr öffnen müssen, sparen Sie Strom und Zeit.
An dem Display können Sie auch Vitamin- und Nährstoffgehalt Ihrer Lebensmittel ablesen. Gerade für Sportler oder alle Kunden, die aus welchem Grund auch immer auf ihre Ernährung achten müssen, ist diese Funktion sehr praktisch.

Eisbereiter und Trinkwasserspender

Eisbereiter und Trinkwasserspender sind sehr beliebte Zusatzfunktionen. Der Eisbereiter ist ebenfalls über das Display steuerbar.

Nach amerikanischem Vorbild können Sie hiermit auf Knopfdruck Eiswürfel herstellen oder Trinkwasser abfüllen. Dabei sollten Sie beachten, dass dafür häufig ein separater Wasseranschluss benötigt wird. Dadurch ergibt sich natürlich ein höherer Reinigungsaufwand, wenn Sie Hygiene aufrechterhalten wollen. Wer allerdings diesen Mehraufwand nicht scheut, ist mit diesen zusätzlichen Funktionen, die gerade bei dem derzeitigen Temperaturanstieg gut beraten. Für kühle Drinks ist damit immer gesorgt.

6. Betriebsgeräusch

Das Betriebsgeräusch des Kühlschrankes, das durch den laufenden Kompressor erzeugt wird in Dezibel (Db) gemessen. Es sollte nicht höher als 35-40 Db betragen. Mittlerweile gibt auch schon Hersteller, die Geräte mit einem Betriebsgeräusch von 33 Db anbieten. Genaues Hinschauen lohnt sich also.

Jetzt haben Sie die Wahl. Entscheiden Sie sich für ein Standardgerät mit vielen Funktionen und technischen Möglichkeiten oder möchten Sie Ihren Kühlschrank sogar von überall steuern und viele Informationen über die App erhalten.

Fazit

Egal ob Sie sich beim Kauf Ihres Kühlschrankes für den klassischen Einzelhandel oder den Onlinehandel entscheiden. Informieren Sie sich vorher gründlich und umfassend. Nehmen Sie sich viel Zeit und überlegen Sie welche Bedürfnisse der neue Kühlschrank zufriedenstellen soll. Analysieren Sie Ihren Lebensstil und Ihr Freizeitverhalten, um sich für die richtige und passende Größe zu entscheiden. Achten Sie darauf, dass Ihr neuer Kühlschrank genügend Fassungsvermögen hat.
Das neue Gerät sollte eine hohe Energieeffizienzklasse und die passende Klimaklasse haben. Der Kühlschrank sollte über eine automatische Funkion zum Abtauen und die No Frost Technik verfügen. Das spart Ihnen viel Zeit, Geld und Arbeit. Achten Sie auf Highlights wie Schnellkühlfunktion, Nul-Grad-Fach, Biofrische-Fach oder Urlaubs-Modus. Diese zusätzlichen Funktionen erleichtern die Haushaltsführung ungemein. Die Smart-Home-App, mit der Sie Ihren Kühlschrank von jedem Ort steuern können erleichtert Ihren Alltag auch erheblich und gibt Ihnen viele Informationen. Informieren Sie sich über die richtige Temperatur in Ihrem Kühlschrank und beachten Sie die Regeln zum Aufstellen des Gerätes.

Ein letzter Tipp

Manche Anbieter entsorgen kostenlos das alte Gerät. Fragen Sie einfach danach.